Tipps und Tricks zu Windows NT

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Booten
Will man mit dem NT-Bootlader die Betriebssysteme Windows NT, Windows 95, MS-DOS und Linux laden, sollte man wie folgt vorgehen:
  1. Installation von MS-DOS
  2. Installation von Windows NT (Wichtig! Unbedingt eine NT-Reparatur Diskette anlegen!)
  3. Folgende Befehle im Hauptverzeichnis vom Laufwerk C: ausführen:
    attrib -r -h bootsect.dos
    copy bootsect.dos bootsect.622
  4. MS-DOS über Disketten Booten und Windows 95 installieren
  5. Falls Windows 95 das Installationsmenü von Windows NT zerstört hat, muß über die Windows NT Installationsdisketten gebootet werden und dann muß die Reparaturoption ausführt werden.
  6. Installation von Linux
  7. Linux starten und die DOS-Startplatte nach /home/dos mounten.
  8. LILO in der Linux root-Partition installieren (z. B. /dev/hda3 für IDE-Festplatten oder /dev/sda7 für SCSI-Festplatten)
  9. Kopieren des Bootblocks mit:
    dd if=/dev/hda3 bs=512 count=1 of=/home/dos/bootsect.lin
  10. Linux verlassen und Windows 95 starten. Im MS-DOS Fenster zum C: Hauptverzeichnis wechseln (mit cd c:\). Die Befehle attrib -r boot.ini und copy bootsect.622 bootsect.dos ausführen.

Im letzten Schritt muß die Datei boot.ini editiert werden. In dieser Datei werden folgende Eintragungen unter dem Punkt "[operating systems]" ergänzt:
c:\bootsect.lin="Linux"
c:\bootsect.dos="MS-DOS" /win95dos
c:\bootsect.w40="Windows 95" /win95

Wenn nicht alle Betriebssysteme über den NT-Bootlader geladen werden sollen, können natürlich die Schritte für das weggelassene Betriebssystem ausgelassen werden

 

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ZIP Drive beschleunigen
Bei vielen Computern findet der "Parallel Port Accelerator" nicht die optimale Einstellung für den Datentransfer zum ZIP-Drive. Es gibt die Möglichkeit die Einstellung von Hand zu optimieren. Mit diesem Trick ist es möglich, das ZIP-Drive bis zu 100% zu beschleunigen.

Als erstes müssen Sie in Ihrem BIOS nachschauen, ob der Parallelport-Transfer-Modus auf ECP oder EPP eingestellt ist. Sollten beide Möglichkeiten existieren ist der schnellere EPP-Modus vorzuziehen. Beim EPP-Modus kann es bei einigen älteren Druckern zu Problemen kommen.

Im folgenden wird das Vorgehen getrennt für die verschienden Betriebssysteme erklärt.

1. MS-DOS

  • Installieren der MS-DOS Treiber
  • Starten des Optimierungsprogramms (optppm1.exe)
  • In der CONFIG.SYS wird folgendes eingetragen:
    DEVICE = C:\IOMEGA\ASPIPPM1.SYS FILE=NIBBLE.ILM SPEED= 10
    oder
    DEVICE = C:\IOMEGA\ASPIPPM1.SYS FILE=BYTE.ILM SPEED= 10
  • Die Eintrage NIBBLE.ILM bzw. BYTE.ILM müssen im nächsten Schritt ersetzt werden. Im Installationsverzeichnis der ZIP-Treiber sind mehrere Dateien mit der Endung .ILM, die man anstatt NIBBLE.ILM oder BYTE.ILM einsetzen kann. Die Dateien EPP.ILM und ECR.ILM funktionieren in den meisten Fällen. (Tip: Um die Bedeutung der .ILM Treiber herauszufinden kann man die Dateien in den DOS-Editor einlesen. Am Ende der Datei findet man eine Kurzberschreibung.) Es muß ausprobiert werden, welche Treiber funktionieren. Es sollte mit dem EPP und ECR Treiber begonnen werden. Nachdem der Treiber installiert ist (Neustart), muß ein Schreib- und Lesetest auf einer möglichst leeren ZIP-Disk durchgeführt werden. Kommt es zu Fehlern, kann die Geschwindigkeit (0=langsam bis 10=schnell) herabgesetzt werden.

2. Windows 95

  • Installieren der Windows 95 Treiber

Starten des Optimierungsprogramms (Parallel Port Accelerator)

  • Im Gerätemanager findet man unter "SCSI-Controller/Iomega Parallel Port Zip Interface" unter Einstellungen die Parameter zum ZIP-Drive, z. B. "/mode:bidir /port:378 /speed:6"
    Bei dieser Einstellung muß der "mode:" verändert werden. Um herauszufinden welche Einstellungen möglich sind, kann man die Datei "ppa3.mpd" in einen Editor laden. In dieser Datei findet man eine Liste, in der die /mode Einstellungen aufgelistet sind (nach /mode im Editor suchen).
  • Die Einstellungen /mode:epp , /mode:ecr oder /mode:eppecr, müßten bei den meisten Computern funktionieren. Ansonsten müssen die anderen Einstellungen ausprobiert werden. Nach einem Neustart, muß ein Schreib- und Lesetest auf einer möglichst leeren ZIP-Disk durchgeführt werden. Kommt es zu Fehlern, kann die Geschwindigkeit (0=langsam bis 6=schnell) herabgesetzt werden.

3. Windows NT

  • Installieren der Windows NT Treiber
  • Starten des Optimierungsprogramms (Iomega PPA Optimizer)
  •  
    • Im nächsten Schritt muß das Programm "regedit" gestartet werden. Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSetxxx\Services\ppa3nt\Parameters\Devicex findet man den Parameter "DriverParameter". Der Wert sieht wie folgt aus: "/mode:nibble /port:378 /speed:6". Die möglichen Einstellung stehen in der Datei \winnt\system32\drivers\ppa3nt.sys. Diese Datei muß mit dem Notepad gelesen werden. Sucht man nach "mode", gelangt man zur Liste der möglichen Parameter.
      Nun muß man probieren welche Treiber funktionieren. Es sollten zuerst die Standardwerte epp, ecr und ecp probiert werden. Nach einem Neustart, muß ein Schreib- und Lesetest auf einer möglichst leeren ZIP-Disk durchgeführt werden. Kommt es zu Fehlern, kann die Geschwindigkeit (0=langsam bis 6=schnell) herabgesetzt werden.

 

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Automatische Anmeldung
So können Sie sich automatisch beim Hochfahren des Systems anmelden lassen.  Folgende Angaben müssen in der Registry geändert werden:

Rufen Sie den Registrierungseditor REGEDIT.EXE auf und wechseln in den Baum "Arbeitsplatz\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon" und ändern folgende Werte:

  • AutoAdminLogon: REG_SZ 0 oder 1 [0: kein AutoLogon / 1: AutoLogon]
  • DefaultDomainName: "die Anmeldedomäne"
  • DefaultUserName: "der Username"
  • DefaultPassword: "das dazugehörige Passwort"

Wenn man sich einmal mit einem anderen Usernamen anmelden möchte, einfach kurz vor dem Anmeldeprozess die SHIFT- Taste gedrückt halten. Diese Möglichkeit schaltet aber nicht das AutoLogon-Feature ab!

 

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Vervollständigen von Pfadeingaben
 Um in der DOS-Box von Windows NT die Eingabe von Pfadangaben automatisch zu vervollständigen, müssen die unten angegebenen Schritte durchgeführt werden. Diese Funktionalität gibt es bereits seit langem unter UNIX. Als Beispiel wollen Sie von "C:\" aus in das Verzeichnis "C:\Eigene Dateien\Netscape\Communicator" wechseln. Nach Eingabe von "C:\Eige" und dann die TAB-Taste wird automatisch der Pfad ergänzt. Bei langen Verzeichnisnamen eine sehr nützliche Funktion!

Rufen Sie den Registrierungseditor REGEDIT.EXE auf und wechseln in den Baum "Arbeitsplatz\HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Command Processor" und ändern den Wert im Schlüssel "CompletionChar" auf den Wert "9". Der Wert "9" gibt den ASCII-Code der TAB-Taste an. Andere Tasten sind ebenfalls möglich.

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Korrekte Codepage
Einstellen der korrekten Codepage bei Windows NT systemweit für alle DOS-Boxen und den DOS-Gesamtbildschirm.

Folgende Angaben müssen in der Registry geändert werden:
Rufen Sie den Registrierungseditor REGEDIT.EXE auf und wechseln in den Baum "Arbeitsplatz\HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\NlsCodePage" und ändern folgende Werte für den Fenster-Modus:

  • OEMCP (REG_SZ) = "437"
  • OEMHAL (REG_SZ) = "vgaoem.fon"

Wechseln Sie in den Baum "Arbeitsplatz\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion\GRE_Initialize" und ändern folgende Werte für den Vollbildmodus:

  • OEMFONT.FON (REG_SZ) "vgaoem.fon"

In der AUTOEXEC.NT bzw. AUTOEXEC.BAT sorgt dann ein "MODE CON CODEPAGE SELECT=437" für die entsprechende Umschaltung.

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Computer im Netz verstecken
Kurzbeschreibung Mit diesem Registry-Eintrag können Sie Rechner im Netzwerk verstecken. Anleitung In einem Windows NT-Netzwerk gibt es keine Möglichkeit einen Rechner für das restliche Netzwerk unsichtbar zu machen, denn der Server-Manager bietet hierfür keine Möglichkeit. Aber gerade dieses Feature wird oftmals sehr nützlich sein.

Es geht aber trotzdem:
Starten Sie den Registry-Editor regedit.exe auf dem Rechner, der für das restliche Netzwerk nicht mehr sichtbar sein soll. Den Eintrag

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanManServer\Parameters\Hide

von 0 auf 1 setzen.

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Windows NT Netzwerkmonitor
Mit dem Netzwerkmonitor kann der Datenverkehr auf dem Netzwerk gezielt überwacht werden.

Das Programm wird mit dem Windows NT Server ausgeliefert und kann über den Bereich Netzwerk der Systemsteuerung und dort das Register Dienste eingerichtet werden.
In der angezeigten Liste findet sich die Auswahl Netzwerkmonitorprogramme und -agent.
Über diese Option kann man der Netzwerkmonitor installiert werden, der dann in der allgemeinen Gruppe Verwaltung angezeigt wird.

Der mit dem Windows NT Server ausgelieferte Netzwerkmonitor stellt allerdings nur eine etwas eingeschränkte Funktionalität bereit!
Er kann nämlich nur den Datenverkehr überwachen, der an die oder von dieser lokale Arbeitsstation gesendet wird. Es läßt sich also nicht der gesamte Datenverkehr im lokalen Subnetz komplett erfassen bzw. analysieren.
Diese Option stellt die Vollversion des Programms bereit, die mit dem SMS-Server (System Management Server) geliefert wird

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Icon - Texte umbrechen
Umbrechverhalten der Icon-Texte verändern .

Fast alle Parameter im Zusammenhang mit Icons lassen sich im Dialog "Eigenschaften" der Anzeige ändern, nicht jedoch das Umbrechverhalten der Icon-Beschriftungen. So praktisch der Zeilenumbruch bei langen Dateinamen sein mag, so sehr stört er, wenn man ohnehin - z.B. aus Kompatibilitätsgründen - nur kurze Namen benutzt. Dann nämlich ergibt sich in der Symboldarstellung des Explorers ein unnötig großer vertikaler Abstand zwischen den Icons.
Diesen Abstand kann man eliminieren, in dem man in der Registry unter

"HKEY_CURRENT_USER\ControlPanel\Desktop"

den Parameter IconTitleWrap (Typ DWord) auf 0 setzt.

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Optimale Sektorengröße
Durch den Parameter ,,/A:" können Sie beim Formatieren einer NTFSPartition eine beliebige Cluster-Größe vargeben

Im Grunde genommen wären 0,5 KB pro Sektor ja optimal, weil so der geringste Dateiverschnilt entstünde und damit der maximale Plattenplatz zur Verfügung stünde. Da jedoch die Einträge der MFT eine Länge von meistens 1 KB bis hin zu 4 KB besitzen, könnten diese Verwaltungsstrukturen bei zu kleinen Cluster-Größen fragmentieren - was bekanntlich zu Performance-Verlusten führt. Außerdem benötigt die Verwaltung einer Platte in sehr kleinen Clustern mehr Platz als die Verwaltung in großen Happen.

In der Praxis kommt es vor allem auf die Nutzung der Partition an: Eine temporäre NTFS-Partition für TempVerzeichnis, Spooler und Auslagerungsdatei kann ruhig extrem große Cluster besitzen. Das NT-Systemlaufwerk sollte 2- eder 4-KB-Cluster besitzen, ebenso wie Laufwerke mit vielen Dateien.

Nur wenn Sie auf einem Laufwerk mit extrem vielen, sehr kleinen Dateien arbeiten, sollten Sie kleinere Cluster einsetzen.

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8+3 Namen anzeigen
Unter NT können Sie im Explorer einen Blick auf den 8+3-Namen einer Datei oder eines Verzeichnisses werfen, indem Sie die Eigenschaften zu dem entsprechenden Eintrag anwählen (rechte Maustaste, ,,Eigenschaften"). Auch in der Kommandozeile ist eine derartige Anzeige mit DIR /X möglich.

Wer diese Anzeigeform permanent nutzen will, muß in der Systemsteuerung die Systemeigenschaften bemühen: Auf der Seite ,,Umgebung" markieren Sie das obere Fenster (,,Systemvariablen") oder das untere Fenster (Benutzervariablen"), tragen unten als Variable ,,DIRCMD" ein und setzen den Wert auf "/x". Klicken Sie zuletzt auf ,,Setzen".

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Keine DOS - Namen
Wenn Sie keine Win 16- ader DOS-Programme einsetzen, schalten Sie die zeitfressende Erzeugung dieser Namen ab, indem Sie in der Registry unter

HKEY_LOCALMACHINE\System\CurrentControlSet\Control\FileSystem" den Wert von ,,NtfsDisable8dot3NameCreation" von ,,0" auf ,,1"      ändern und NT neu starten.

Ein Sicherheitsplus: Lange Dateinamen werden nun auch über Netzwerkverbindungen nicht mehr von DOS-Rechnern erkannt.

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Zugriffs - Lag abschalten
Insbesondere, wenn Sie sehr viele Ordner auf einer Partition angelegt haben, können Sie NTFS beschleunigen, indem Sie die Funktion zum Protokollieren des letzten Zugriffs abschalten - den außer POSIX - konformen Programmen sowieso kaum jemand auf seinem eigenen PC braucht.

Unter ,,HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\ FileSystem" fügen Sie den neuen Wert ,,NtfsDisableLastAccessUpdate" ein, als Datentyp geben Sie ,,REG_DWORD" an. Tippen Sie als Wert ,,1" ein‘ und starten Sie NT neu

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HTFS unter NT
HPFS ist nicht transaklionsorientiert und deswegen schneller als NTFS. Um es unter NT zu nutzen, benötigen Sie den Treiber ,,pinball.sys" eines Windows NT 3.5 oder 3.51 (,,\i386\pinball.sys"}. Diesen kopieren Sie nach \WinNT\Syslem32\Drivers.

Fügen Sie in der Registry den Eintrag "HKEY_LOCAL_MACHlNE\System\CantrolSet001 \Services\Pinbalt" ein. Unter ,,Pinball" fügen nun die folgenden Schlüssel ein:

Schlüssel
Datentyp
Wert
ErrorControl REG_DWORD 1
Group REG_SZ Boot file system
Start REG_DWORD 1
Type REG_DWORD 2

Nach dem erneuten Booten können Sie HPFS-Partitionen nutzen (aber nicht formatieren, dazu benötigen Sie OS/2!).

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NTDETECT
Beim Start von NT (auch bei der Installation) führt NT das Programm NTDETCT.COM aus. Das Programm versucht, die installierte Hardware zu erkennen. Bei einigen Rechnern kann es vorkommen, das NT bei der automatischen Erkennung abstürzt. Da NTDETECT keine Bildschirmausgabe der gefundenen Hardware macht, ist es schwer festzustellen, an welcher Komponente es lag.
Dafür hat MS aber auf der CD eine spezielle Debug-Version abgelegt, die alle Informationen auf dem Monitor ausgibt.

Löschen Sie die Original-Datei aus Ihrem Installationsverzeichnis oder bei einer Disketteninstallation von der Boot-Diskette und kopieren Sie die Datei NTDETECT.CHK aus dem Verzeichnis "SUPPORT" von der NT-CD-ROM an deren Stelle. Nun muß nur noch die Datei NTDETECT.CHK in NTDETECT.COM umbenannt werden.

Jetzt wird beim Neustart von NTDETCT die erkannte Hardware auf dem Bildschirm ausgegeben und Sie können möglicherweise erkennen, was den Absturz verursachte

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Installationslaufwerk von Windows NT anpassen
Bei nachträglicher Installation von WinNT 4.0 -Komponenten von der CD sucht NT immer zuerst auf Laufwerk A:\ . Mit einem Eintrag in der Registry kann man das ändern:

Registrierungseditor starten.

Legen Sie unter HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Setup die Zeichenfolge "Sourcepath" an und weisen ihr als Wert den Laufwerksbuchstaben Ihres CD-ROM zu (z.B. "D:\" )

Nun ist das lästige Ändern des Installationspfades nicht mehr notwendig.

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Plag & Play Treiber installieren
Bei NT ist ein PnP-Karten Treiber dabei (PnP ISA Enabler Driver), der aber nicht automatisch installiert wird.

Legen Sie die WinNT-CD-ROM ein, wechseln in das Verzeichnis "DRV-LIB\PNPISA\X86" , klicken die Datei PNPISA.INF mit der rechnen Maustaste an und wählen Sie -> "Installieren".

Nach dem Neustart werden PnP-Karten erkannt

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SCSI-BUS absuchen lassen
Sie können den SCSI-BUS auch ohne Neustart des Rechners nach neuen Geräten absuchen lassen, das ist z.B. nützlich, wenn Sie den Scanner erst nachträglichen eingeschaltet haben.
Sie müssen nur in der "Systemsteuerung" -> "Bandgeräte" gehen und auf Erkennen klicken. Es werden hier nicht nur Bandgeräte sondern auch alle anderen zusätzlich eingeschalteten SCSI-Geräte erkannt.

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RAS (Remote Access Service) Installieren
Wollen Sie eine Verbindung über einen ISDN-Adapter aufbauen, muß dieser vor der RAS-Installation als Netzwerkkarte installiert werden. Dafür benötigen Sie eine Treiber-Diskette vom Hersteller der ISDN-Karte. ("Systemsteuerung" -> "Netzwerk" -> "Netzwerkkarte" -> "Hinzufügen" -> "Diskette")
Beim analogen Modem haben Sie die Möglichkeit, es während der RAS-Installation einzubinden. Sollte Ihr Modem aber an eine "intelligente" serielle Schnittstellenkarte mit mehreren Ports angeschlossen sein, müssen Sie die Karte (laut Herstellerangaben) wie bei ISDN zuerst installieren.
  1. "Systemsteuerung" -> "Netzwerk" und dort das Register "Dienste" auswählen.
  2. "Hinzufügen" -> "RAS-Dienst (Remote Access Service)" auswählen.

NT installiert zuerst einige Treiber von der CD und danach erscheint die Dialogbox "RAS-Gerät", in der alle installierten RAS-fähigen Geräte angezeigt werden. Sollten Sie Ihr Modem noch nicht installiert haben, können Sie nun über "Modem installieren" weitere Modems hinzufügen.
Die meisten gängigen Modems können mit Hilfe der "Automatischen Erkennung" installiert werden. Sollte Ihr Modem nicht erkannt werden, bleibt Ihnen noch die manuelle Konfiguration.
Nachdem Sie ein Modem gewählt haben, erscheint die Dialogbox "RAS-Setup" mit folgenden Möglichkeiten:

  • Hinzufügen: Installation von weiteren Modems
  • Entfernen: Entfernt das Modem aus der Liste
  • Konfigurieren: Hier können Sie Anschlußverwendung einstellen:

- Nur ausgehende Anrufe
- Nur eingehende Anrufe
- Ein- und ausgehende Anrufe
(Für eine Internetanbindung ist "Nur ausgehende Anrufe" ausreichend)

  • Duplizieren: Kopieren der Konfiguration auf einen freien Anschluß
  • Netzwerk: diese Box sieht je nach Einstellung bei "Konfiguration" unterschiedlich aus:bei Auswahl von "Nur ausgehende Anrufe" erscheint nur:

  • Protokolle:
    - NetBEUI
    - TCP/IP
    - IPX/SPX-kompatibles Protokoll
    (Für eine Internetanbindung benötigen Sie nur TCP/IP)

bei der Auswahl von "Ein- und ausgehende Anrufe" erscheint zusätzlich noch:
- Server Einstellung:
Hier haben Sie die Möglichkeit nur bestimmte Protokolle zuzulassen.Außerdem sollten Sie bei nur MS-Netzwerken die Option "Nur-Microsoft-verschlüsselte Echtheitsbestätigung" einstellen.

Klicken Sie auf -> "Weiter". Jetzt wird NT die Installation abschließen und nach einem Neustart steht Ihnen der RAS-Dienst zur Verfügung.
Das werden Sie am Anmeldebildschirm sehen, weil es nun die Möglichkeit gibt, sich über RAS bei einem Server anzumelden (natürlich nur, wenn sie auch "Ausgehende Anrufe" installiert haben).

Hinweis: Zur Konfiguration einer Internetanbindung lesen Sie weiter unter

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Konfiguration einer Internetanbindung über einen Provider.
Hier wird beschrieben, wie Sie bei einer bestehenden RAS-Installation , eine Konfiguration für Internetzugang erstellen.

Rufen Sie über -> "Arbeitsplatz" -> "DFÜ-Netzwerk" das Telefonbuch auf. Machen Sie das zum ersten Mal, meldet NT, daß noch keine Einträge bestehen, und fordert Sie zum Anlegen eines Eintrages auf. Haben Sie schon Einträge angelegt müssen Sie über -> "Neu" einen neuen Eintrag hinzufügen.

Markieren Sie "Eintrags- und Modemeigenschaften bearbeiten" und klicken auf "Weiter".
Nun sehen Sie eine Dialogbox mit den Namen "Neuer Telefonbucheintrag" mit folgenden Möglichkeiten:

  • Einträge: Hier legen Sie das zu verwendende Modem fest und geben die Telefonnummer an. Unter "Andere" können Sie weitere Telefonnummer angeben, die benutzt werden, wenn die erste z..B. besetzt sein sollte.
  • Server: Hier werden die Server-Eigenschaften definiert. Bei den meisten Provider müssen Sie hier als Protokoll "PPP; Windows NT, Windows95 Plus, Internet" auswählen. Einige wenige benötigen noch "SLIP Internet". Unter "Netzwerkprotokolle" wählen Sie "TCP/IP" aus, da im Internet TCP/IP verwendet wird.Klicken Sie nun auf "TCP/IP-Einstellungen". Bei den meisten Internetanbietern wählen Sie bei der ersten Auswahlmöglichkeit "IP-Adresse, die dem Server zugeordnet ist", da Sie nur in den seltensten Fällen eine fest zugeordnete Adresse bekommen. Die zweite Einstellung müssen Sie auf "Namens-Server-Adresse angeben" ändern und die Adresse vom Namens-Server eintragen. Diese Adresse muß nicht unbedingt die vom Provider sein, sondern kann auch von einem anderen Server herkommen

Bei CompuServe lauten die DNS-Adressen:

149.174.211.5
149.174.213.5

Bei T-Online:

149.25.2.129 DNS-Adresse
149.25.3.34 IP-Adresse

  • Skript: Hier geben Sie ein Skript des jeweiligen Provider an. Für CompuServe wird schon ein Skript mitgeliefert (CIS.SCP). Sie haben aber auch die Möglichkeit ein Skript zu verändern oder ein eigenes zu laden (Skripts müssen sich im Verzeichnis \%Systemroot%\System32\RAS\ befinden und die Endung *.SCP haben.Fertige Skripts finden Sie unter: CompuServe und T-Online. Die Beschreibung der Skript-Befehle finden Sie unter Skript-Befehle
  • Sicherheit: Hier geben Sie an, wie Paßwörter übertragen werden sollen. Bei den meisten Provider funktioniert die Auswahl "Nur verschlüsselte Echtheitsbestätigung annehmen", die Sie auch aus sicherheitstechnischen Gründen benutzen sollten. Nur wenn dies nicht möglich ist, sollten Sie auf "Beliebige Echtheitsbestätigung (einsch. Unverschlüsselte) annehmen" umsteigen.

Nun sollte einer Verbindung über RAS nichts mehr im Wege stehen.

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