FISILogo

In diesem Glossar werden wichtige Fachbegriffe und Abkürzungen aus dem Telekommunikations-Bereich erklärt.

1TR6

1TR6 ist die Bezeichnung für das D-Kanal-Protokoll des deutschen ISDN-Netzes, bevor man sich auf den Standard des Euro-ISDN (DSS1) einigte. Dieses Protokoll wird ab dem 1.1.2000 nicht mehr unterstützt.

ACD

Automated Call Distribution. Die ACD-Funktion sorgt innerhalb eines Call Centers dafür, dass ankommende Anrufe automatisch und gleichmässig an die jeweils freien Mitarbeiter verteilt werden.

Airtime

Bezeichnet die Nutzungsdauer bei der mobilen Funktelefonie, während der ein Funkkanal belegt wird und Nutzungsgelt (Airtime charges) anfällt.

Akkumulator

Versorgen Mobiltelefone mit Energie. Es existieren z. Zt. drei Typen: Nickel Cadmium (NiCD), Nickel Metallhydrid (NiMH), Lithium Ionen (Li-Ion). Bei Business Handies sind NiMH-Akkus üblich, aber auch Li-Ion-Zellen, die leichter und leistungsstärker aber teurer sind. NiCD-Akkus sollte man wegen deren Anfälligkeit für den Memory Effekt (siehe Stichwort) nicht einsetzen. Bei Einsteiger-Handies kann man neuerdings auch vermehrt Standard-Batterieen (Typ AA, 1,5 Volt) einsetzen.

Analoge Endgeräte

Als analoge Endgeräte bezeichnet man herkömmliche Telefone, Faxgeräte, Anrufbeantworter und Modems, die am analogen Netz der Telekom betrieben werden. Mittels eines a/b-Wandlers oder eine TK-Anlage sind sie auch am ISDN-Anschluss weiterverwendbar.

Anlagenanschluss

Ein TK-Anlagenanschluss ist ein ISDN-Anschluss, an dem zwingend eine ISDN-TK-Anlage betrieben werden muss. Im Unterschied zu einem Mehrgeräteanschluss werden hier die Telefone nicht mit verschiedenen Rufnummern (MSN), sondern mit Durchwahlrufnummern erreicht. Die Durchwahl ermöglicht ein Rufnummernblock von 0 bis 99, der die Hauptnummer ergänzt und so die Endgeräte anspricht.

Application Sharing

Bezeichnet das gemeinsame ansehen und Bearbeiten von Dokumenten und Dateien, sowie deren online-Austausch bei Videokonferenzen. Standard für das Application Sharing ist die ITU Empfahlung T.120, die u.a. von der Microsoft NetMeeting Software unterstützt wird.

Basisanschluss (S0)

Der ISDN-Basisanschluss ist als Mehrgeräte- oder Anlagenanschluss verfügbar und stellt dem Nutzer 2 B-Kanäle und einen D-Kanal zur Verfügung.

B-Kanal

Nutzkanal im ISDN-Netz. Bei Datenübertragungen max. 64 kbit/s.

Blockwahl

Ist möglich, wenn Telefonendgeräte Wahl bei aufgelegtem Hörer unterstützen. Zunächst wird die Rufnummer als Ganzes über die Tastatur eingegeben, dann erfolgt der Aufbau der Verbindung. Blockwahl ist nur sinnvoll, wenn man durch Wahlkorrektur Tippfehler revidieren kann.

BZT

Bundesamt für Zulassungen in der Telekommunikation. Jedes Gerät, das direkt am Netz der Telekom betrieben wird, muss eine BZT-Zulassung haben. Andere Geräte dürfen nur für den Export in Deutschland vertrieben werden. Deren Betrieb am Netz der Telekom ist strafbar.

Callback

Vor der Deregulierung des TK-Marktes eine geläufige Methode zur Reduzierung der Verbindungskosten im Festnetz: ein Fernsprechteilnehmer ruft unter einer sog. Callback-Nummer einen Computer im Ausland an, der das Gespräch seinerseits nicht annimmt, sondern lediglich die übermittelte Anruferkennummer speichert und sofort zurückruft (call back). Sobald die Gegenseite nach erfolgtem Rückruf abnimmt, übermittelt der Callback-Computer das Amts-Freizeichen. Der Teilnehmer kann jetzt seine eigentliche Zielrufnummer wählen und (zu den günstigeren Tarifen) über das Auslandsnetz telefonieren.

Call-by-Call

Call-by-Call bedeutet, dass durch eine spezielle Carrier-Vorwahl (010xx) für das einzelne Gespräch ein spezifischer Netzanbieter (Carrier) ausgewählt wird. Zum Teil ist eine Anmeldung für Call-by-Call-Gespräche beim Carrier erforderlich. Für die Gebühren gibt es dann eine eigene Rechnungen. Bei Carriern die keine Anmeldung voraussetzen werden die Gebühren auf der Telekom-Rechnung abgerechnet.

CAPI

Common ISDN Application Programming Interface. CAPI bildet die Schnittstelle zwischen der Applikation und der ISDN-Karte. Sie ist eine transparente Schnittstelle für Protokolle oberhalb der OSI-Schicht 3 und ermöglicht, Applikationen unabhängig vom Kartentyp und Hardwareänderungen zu entwickeln und einzusetzen.

Callthrough

Wie Callback, nur ohne Rückruf. Der Anrufer wird vom Computer im Ausland auf eine freie Amtsleitung zur Weiterwahl geschaltet.

CDMA

Code Division Multiple Access: geplantes Übertragungsverfahren in der GSM-Nachfolgetechnologie UTMS. CDMA verschlüsselt Funksignale durch einen digitalen Code und überträgt diese in einem breiten Frequenzbereich. Hierdurch werden Übertragungsraten von max. 2 MBit/Sekunde erreicht, während in bisherigen GSM-Netzen 9.600 Bit/Sekunde die Obergrenze darstellen (vdl. FDMA und TDMA).

Centralized Multipoint Conference

Videokonferenz zwischen drei oder mehr Teilnehmern, die über Punkt-zu-Punkt Verbindungen mit einem Multiplexer eine Mehrpunkt-Konferenz aufbauen.

CIF

Common Intermediate Format, oprionaler Teil der ITU Standards H.261 und H.263 (siehe auch Gelber Info-Teil: Videokonferenzen ( weitere Infos) ). Definiert die Auflösung und Farbtiefe eines Bildes bei Videokonferenzen.

C-Netz

Erstes analoges, aber digital verwaltetes Mobilfunknetz in Deutschland. Erreichte als erstes Netz eine ausreichende Flächendeckung und leitete die Ablösung der reinen Autotelefon-Netze (A- und B-Netz) zugunsten der Mobiltelefone ein. Frequenzband: 450 MHz.

CODEC

Kodierung/Dekodierung und Kompression/Dekompression von Signalen nach einem bestimmten Verfahren bei einer Videokonferenz. Die Verfahren wurden von der ITU standardisiert. Die Umwandlungen werden von einer speziellen CODEC-Karte vorgenommen, auf der i.d.R. auch die Kommunikationsinterfaces (ISDN/LAN) untergebracht sind.

DCS1800

Digital Cellular System. An den GSM-Standard angelehnter Standard der den Frequenzbereich um 1800 MHz nutzt. Seit 1997 heisst der Standard offiziell GSM1800; er findet in sog. E-Netzen Verwendung.

Direktwahl

Auch Babyruf oder Notruf genannt. Diese Funktion eines Telefonendgerätes sperrt die freie Wahl von Rufnummern. Wird der Hörer abgenommen und eine beliebige Taste betätigt, wird eine vorgegebene (Notruf-) Nummer angewählt.

D-Kanal

Kanal, über den bei ISDN Steuerdaten (z.B. Verbindungsauf- und abbausignalisierung) tranportiert werden. Der D-Kanal des ISDN-Basisanschlusses bietet 16 kbit/s, der D-Kanal des Primärmultiplexanschlusses 64 kbit/s.

D-Netz

Erstes digitales GSM-Netz der Welt, das heute die weiteste Verbreitung geniesst. Durch die digitale Übertragung ist die Sprachqualität besser, als in analogen Funknetzen, auch Datenübertragung ist möglich. Frequenzbereich: 900 MHz.

DSS1

ISDN-Signalisierungsprotokoll zwischen ISDN-Endgerät und Vermittlungsstelle. Auf der Basis eines europäischen Standards werden hierbei Informationen, die zum Verbindungsaufbau relevant sind, über den D-Kanal des Basisanschlusses bzw. Primärmultiplexanschlusses zwischen Endgerät und Vermittlungsstelle ausgetauscht.

Dual Band Handy

Ein Dual Band Handy ermöglicht den Betrieb des Geräts in zwei Netzen mit unterschiedlichen Frequenzen, also z.B GSM-900 und GSM-1800-Netzen.

Dual Mode Handy

Mit einem Dual Mode Handy ist es möglich zwei Netzen mit vollkommen unterschiedlicher Übertragunstechnik zu nutzen, also z.B. ein GSM-Netz und ein DECT-Schnurlostelefon-Funknetz.

Dual Rate

Von Dual Rate spricht man, wenn ein Handy in der Lage ist Full Rate und Half Rate (siehe Stichwort) zu unterstützen.

E-Netz

Ursprünglich als reines Mobilfunknetz entwickeltes Netz, das durch die hohe Dichte der Basisstationen (Base Transceiver Stations, BTS) über vergleichsweise hohe Übertragungskapazitäten verfügt. Heute in Deutschland nahezu flächendeckend, international in ca. 15 Ländern vorhanden. Frequenzbereich: 1800 MHz.

Enhanced Full Rate

Technisches Verfahren zur weiteren Verbesserung der Sprachqualität. Hierbei werden zwei Kanäle für die Sprachübertragung gebündelt, so dass je zwei Frequenzen für Uplink und Downlink verwendet werden. e plus wendet dieses Verfahren in seinem E-Netz an.

Euro-ISDN siehe DSS1

FDMA

Frequency Division Multiple Access. Verfahren des Mehrfachzugriffes, bei dem die Kanäle durch Modulation auf verschiedene Frequenzbänder aufgeteilt werden. Jede Übertragung erhält eine eigene Frequenz (siehe auch TDMA).

Frequency-Hopping

Frequenzsprungverfahren, siehe Gelber Info-Teil ( weitere Infos)

Full Duplex

Bidirektionale Datenübertragung. Ein Übertragungsprotokoll gewährleistet, dass auf einer Leitung Informationen gleichzeitig in beide Richtungen übermittelt werden können. Beim Telefonat z.B. sind hierdurch beide Gesprächspartner gleichzeitig hörbar, ohne dass eine Seite ausgeblendet wird.

Gateway (bei Videokonferenzen)

Ein Gateway erlaubt H.323 kompatiblen Systemen mit H.32x-Gegenstellen zu kommunizieren. Das Gateway kann z.B. das H.323 System mit einem H.320 (ISDN), H.321 (ATM), H.322 (ISO Ethernet) oder H.324 (PSTN) basierenden System verbinden. Derzeit ist eine H.323 zu H.323 Verbindung (LAN/LAN) noch die gebräuchlichste Einsatzform eines VC Gateways.

GSM

Global System for Mobile Communications. ( weitere Infos)

H.320

ITU-T Standard für Videokonferenzsysteme. Beinhaltet die Standards für Kompression (H.261), Multipoint Conferencing (H.231 und H.243) und Multimedia Multiplexing (H.221).

H.323

ITU-Standard für Videokonferenzen in Local Area Networks, die Videotelefon-Systeme und Terminals ohne garantierter Bandbreite (Quality of Service) beschreibt.

Half Rate

Technisches Verfahren zur Behebung von Engpässen im Mobilfunknetz. Ermöglicht es, mehr Teilnehmer auf die verfügbaren Frequenzen zu schalten. Hierzu wird ein weiterentwickelter Übertragungsalgorithmus verwendet, der die Sprache stärker komprimiert - allerdings zulasten der Sprachqualität. Wird ab Ende 98 in den deutschen D-Netzen Anwendung finden.

Hook Flash

Die Hook Flash Taste bei Telefon Endgeräten, auch R- oder Rückruftaste genannt, dient zur Nutzung der ISDN-Komfortmerkmale Anklopfen, Rückfragen und Makeln. Nach der Betätigung muss je nach Gerät ein weiterer Code eingegeben weden, um den gewünschten Service zu aktivieren.

IAE

Schnittstelle zum Anschluss der ISDN-Anschluss-Einheit. Ein NTBA stellt zwei IAE-Buchsen (RJ45-Westernstecker) zur Verfügung.

ISDN

Integrated Services Digital Network, siehe Gelber Info-Teil ( weitere Infos)

ITU

International Telecommunications Union, Gremium der Vereinten Nationen (UNO), dem 113 Staaten angehört. Aufgabe ist die Standardisierung der Übertragungsformate in der Telekommunikation und globalen Netzwerken.

IVR

Interactive Voice Response. Interaktives System zwischen Anrufer und Sprach-Computer, basierend auf einer datenbankgesteuerten Gesprächsführung mit vorprogrammierten Antworten.

IWF

Impulswahlverfahren. Signalisierungsverfahren von Telefonanschlüssen, bei dem die Steuerzeichen (Wählziffern) durch eine definierte Anzahl von Gleichstromimpulsen dargestellt werden.

Kartenroaming

Ist eine Variante des Roaming. Bei Kartenroaming legt man z.B. eine GSM900 (D-Netz) Karte in ein GSM1900 (US-Netz) Telefon und kann so in den USA telefonieren, ohne einen neuen Vertrag abschliessen zu müssen. Voraussetzung ist, dass der heimische Provider ein Roamingabkommen mit dem lokalen Provider hat.

Last Mile Connection

Als Last Mile bezeichnet man jenen Teil des Übertragungsnetzes der die Infrastruktur zwischen Teilnehmer und Netzbetreiber herstellt. Bei der Last Mile Connection wird der Teilnehmer nicht nur logisch, sondern auch physisch mit dem nächsten Einwahlknoten des Netzbetreibers verbunden.

Li-Ion

Lithium-Ionen. High-End Füllstoff für Akkumulatoren im GSM-Bereich. Findet bei sog. Hochleistungsakkus Anwendung und soll dem Memory-Effekt gar nicht mehr unterworfen sein (vgl. auch NiMH).

Mailbox

Digitaler Anrufbeantworter bei TK-Anlagen oder im GSM-Mobilfunknetz. Siehe auch Gelber Info-Teil ( weitere Infos)

Mehrgeräteanschluss

Beim einem ISDN-Basisanschluss der als Mehrgeräteanschluss ausgeführt ist, können ISDN-Endgeräte direkt am externen S0-Bus betrieben werden. Der Teilnehmer erhält je Anschluss einen NT/NTBA mit zwei IAE/RJ45-Buchsen und drei Rufnummern.

Memory Effekt

Dauerhafter Verlust eines Teiles der Kapazität bei Akkumulatoren. Siehe auch im Gelben Info-Teil ( weitere Infos)

MFV

Mehrfrequenzwahlverfahren/Tonwahlverfahren. Signalisierungsverfahren von Telefonanschlüssen, bei dem die Steuerzeichen (Wählziffern) durch diskrete Frequenzpaare dargestellt werden.

MoH

Music-on-Hold, das nervige Gedudel während man wartet!

MCU

Multipoint Control Unit, erlaubt es die Daten dreier oder mehrerer Teilnehmer einer Videokonferenz durch Multiplexing zusammenzuführen und den anderen Teilnehmern zur Verfügung zu stellen.

NiMH

Nickel Metallhydrid. Gebräuchlicher Füllstoff für Akkumulatoren im GSM-Bereich. Ist ausdauernder und weniger dem Memory-Effekt unterworfen, als herkömmliche Nickel-Cadmium (NiCd) Akkus (vgl. auch Li-Ion).

NT (NTBA)

Der NTBA (Network Terminator Basicrate Access, Netzwerkabschluss für den Basisanschluss) stellt die Verbindung her zwischen S0-Bus und der Vermittlungsstelle. Er übernimmt die Umsetzung von 2-Draht auf die 4-Draht Leitung und stellt zwei IAE/RJ45-Anschlussbuchsen zur Verfügung.

Pager

Pager sind kleine Mobilempfänger, die vorzugsweise mit FSK-Modulation arbeiten und in Funkrufdiensten, wie Cityruf, Euromessage, Inmarsat-Paging oder ERMES eingesetzt werden.

PBX

Private Branch Exchange - private TK-Nebenstellenanlage.

PCN

Personal Communication Network. Enspricht DCS1800/GSM1800 unter Einbeziehung anderer Mobilfunknetze wie z.B. DECT-Netze und Satellitentelefone. Beschränkt sich nicht nur auf Sprachdienste.

PCS

Personal Communication Systems, heisst seit 1997 GSM1900. In den USA verwendeter GSM-Standard.

POTS

Plain Old Telephone Service. Analoge Telefonleitung, die z.B. TwistedPair Kabel zur Übertragung modulierter Sprachsignale verwendet. Siehe auch PSTN.

Pre-Selection

Beim Pre-Selection ist, im Gegensatz zum Call by Call, die Vorwahl eines bestimmten Carriers (Verbindungsnetzbetreiberkennzahl - 010xx) vorprogrammiert und alle Verbindungsanforderungen die mit einer Null beginnen, werden vom Verbindungsnetzbetreiber über dieses voreingestellte Betreibernetz geleitet.

Primärmultiplexanschluss (S2M)

ISDN-Anschluss mit S2M-Schnittstelle. Stellt 30 Basiskanäle (B-Kanäle) und einen D-Kanal für die Zeichengabe mit je 64 kbit/s zur Verfügung.

PSTN

Public Switched Telefon Network - bezeichnet das (analoge) öffentliche Telefon-Festnetz.

Quality of Service

QoS garantiert einer Anwendung bestimmte erforderliche Netzwerkressourcen in Form einer Garantierten Bandbreite. Wesentlicher Aspekt u.a. bei Videokonferenzen und Voice over IP (VoIP).

Roaming

Leistungsmerkmal zellularer Funknetze, das die Erreichbarkeit aktivierter Mobilstationen standortunabhängig in allen Funkzellen des gesamten Versorgungsbereiches eines Netzes sicherstellt. Darüber hinaus kann sich das Roaming auch über gleichartige Netze verschiedener Netzbetreiber, wie beispielsweise beim internationalen Roaming im paneuropäischen GSM-System, erstrecken.

RSVP

Resource Reservation Protocol, IETF Standard,d er es Applikationen ermöglicht, benötigte Ressourcen zu reservieren.

S0

Als S0-Bus bezeichnet man den 4-adrigen Bus, an den mittels einer IAE/RJ45-Dose ISDN-Endgeräte direkt angeschlossen werden können.

S2M

siehe Primärmultiplexanschluss

SMS

Short Message Service. Kurznachrichtendienst (bis zu 160 Zeichen) bei Mobiltelefonen. Die meisten Mobiltelefone können Kurznachrichten empfangen. Den Versand (Mobile Originated SMS) beherrscht zur Zeit nur die neueste Gerätegeneration. Verschiedene Anbieter bieten die Möglichkeit, per E-Mail über das Internet Kurznachrichten an ein Mobiltelefon zu senden.

TAPI

Telephony Application Programming Interface - First-Party-Call-Control von Microsoft und Intel, zur direkten Verbindung von Computer und TK-Anlage. TAPI bietet Funktionen zur Steuerung des Telefons, zum Wählen, zum Weiterleiten von Anrufen, zur Anzeige von Rufnummern bei eingehenden Rufen und zur Konferenzschaltung.

TDMA

Time Division Multiple Access. Zuweisungsverfahren auf der Basis von Zeit-Multiplexing. Dabei erhält jeder Kanal einen eigenen Zeitschlitz (siehe auch FDMA).

TFE

Die meisten TK-Anlagen verfügen über eine Schnittstelle zum Betrieb einer Türfreisprecheinrichtung (TFE-Port). Mittels einer TFE ist es möglich vom normalen Telefon aus mit dem Besucher an der Tür zu sprechen oder einen Türöffner zu betätigen

TK-Anlage

Telekommunikationsanlage. Wird oftmals auch als Nebenstellenanlage bezeichnet, da die Hauptfunktion darin besteht, eine Mehrzahl von Nebenstellen an einem Amtszugang zu betreiben.

TSAPI

Telephony Services Application Programming Interface - von Novell in Zusammenarbeit mit einer Reihe von PBX-Herstellern entwickelte Schnittstelle für die Integration von Telefondiensten (CTI) in NetWare basierten Netzwerken.

UTMS

Universal Mobile Telecommunications System. Strandard des European Telecommunications Standard Institute (ETSI), der im Jahre 2002 den GSM Standard ablösen wird. UTMS verwendet im Gegensatz zu GSM zur Übertragung der Signale keine Kombination aus TDMA und FDMA, sondern Breitband-CDMA.

Vibrationsalarm

Bei Mobiltelefonen verwendete alternative Benachrichtigungsart für eingehende Anrufe. Anstatt zu klingeln vibriert das Telefon. Dies wird durch einen kleinen Motor erreicht, der ein halbkreisförmiges Gewicht dreht. Die daraus resultierende Unwucht lässt das Telefon vibrieren. Der Vibrationsalarm ist entweder im Handy oder in einem Spezialakku untergebracht.

Videokonferenz

Verbindung mehrerer Technologien, die Video, Audio und Daten in Echtzeit über Netzwerke hinweg anderen Teilnehmern zur Verfügung stellt.

Voice Dialing

Auch Sprachanwahl genannt. Das Handy wählt auf Zuruf die zum Namen hinterlegte Rufnummer, sofern sich diese im Telefonbuch befindet. Bei dessen Programmierung wird neben dem Namen und der Rufnummer auch die Sprachinformation auf einem Voicechip gespeichert.

Zielwahl

Bei Telefonendgeräten lassen sich i.d.R. die Zifferntasten über eine Funktionstaste mit Rufnummern belegen. Auf Knopfdruck wird die Verbindung aufgebaut.