P
Partition
Ein
Abschnitt einer Festplatte, der ein unabhängiges Dateisystem
enthält. Mit Partitionen können unterschiedliche
Betriebssysteme und Dateisysteme auf einer Festplatte zur Verfügung
gestellt werden. Siehe auch Laufwerk, Festplatte.
Paßwort
Ein
geheimer Code, der die Identität eines Benutzers in einem
Sicherheitssystern festlegt. Paßwörter werden in Verbindung mit
Benutzernamen zur Einwahl in Computersysteme verwendet.
PC
Siehe Personal Computer.
PCI
Siehe Peripheral Connection Interface.
Peer
Ein
vernetzter Computer, der seine Ressourcen mit anderen Computern
teilt und die Ressourcen anderer Computer nutzt. Siehe auch Server,
Client.
Performance
Monitor
Hilfsprogramm
von NT, mit dem anhand von grafischen Statistiken die Leistungsfähigkeit
des Computers dargestellt wird.
Peripheriegerät
Ein
Input/Output-Gerät, das an den Computer angeschlossen ist.
Drucker, Festplatte, Monitor usw. sind Peripheriegeräte.
Peripheral
Connection Interface (PCI)
Eine
leistungsfähige 32/64-Bit-Schnittstelle, entwickelt von Intel,
die allgemein verbreitet und die Nachfolger in der 16-Bit-ISA-Schnittstelle
ist. PCI- Schnittstellen ermöglichen einen 40mal schnelleren
Datendurchsatz als ISA-Bus-Schnittstellen.
Personal
Computer (PC)
Ein
Mikrocomputer, der von einer Person genutzt wird. In einer
Netzwerkumgebung sind PCs üblicherweise Clients oder Peers.
Hochleistungs- PCs werden als Workstations bezeichnet. LANs sind
Netzwerke, die aus PCs gebildet werden. Der Begriff PC wird häufig
für Computer verwendet, die IBMkompatibel sind.
Physical
Layer
Die
Kabel, Anschlüsse und Schnittstellen eines Netzwerks. Die
passiven, physikalischen Komponenten eines Netzwerks. Siehe auch OSI-
Modell.
Platten-Duplizierung
Plattenspiegelung
mit zwei separaten Controllern für bessere Leistung und
Zuverlässigkeit. Siehe auch Plattenspiegelung.
Plattenspiegelung
Der
Vorgang, bei dem eine exakte Kopie der Daten auf zwei
verschiedenen Partitionen gemacht wird, die sich auf
unterschiedlichen physikalischen Laufwerken befinden. Wird zur
Fehlertoleranz benutzt. Siehe auch Platten-Duplizierung.
Plattenverteilung
Daten,
die in Partitionen identischer Größe auf verschiedenen
Laufwerken gespeichert sind. Wird auch als RAID 0 bezeichnet.
Siehe auch Redundant Array of Inexpensive Disks.
Plattenverteilung
mit Parität
Eine
Plattenverteilung mit Parität, die an den Stripe- Satz für
Fehlertoleranz-Funktionen verteilt wird. (RAID 5)
Point-to-Point
Protocol (PPP)
Ein
Übertragungsverfahren, das über Pointto-Point-
Netzwerkverbindungen abläuft, beispielsweise über eine serielle
Verbindung oder ein Modern. PPP kann mit jedem Übertragungsprotokoll
arbeiten, wenn es von beiden Systemen der Verbindung genutzt wird.
IP-, DNS- und Gateway-Adresse werden beim Einsatz von TCP/IP
automatisch zugewiesen. Siehe auch Internet Protocol, Domain
Name Service, Gateway.
Point-to-Point
Tunneling Protocol (PPTP)
Dieses
Protokoll wird genutzt, um sichere Verbindungen zwischen privaten
Netzwerken über das Internet oder einen ISP aufzubauen. Siehe
auch Internet, Internet Service Provider.
PowerPC
Eine
Familie von Mikroprozessoren, die von IBM und Motorola als
Konkurrenz zu den Mikroprozessoren von Intel entwickelt wurde.
Der PowerPC- Mikroprozessor hat eine RISC Architektur mit zusätzlichen
Funktionen, die andere Mikroprozessoren emulieren. PowerPC-
Prozessoren werden in einigen IBM-PCs, Amigas und in Apple
Macintosh-Rechnern eingesetzt. Windows NT ist für den PowerPC
verfügbar.
PPP
Siehe Point-to-Point Protocol.
PPTP
Siehe Point-to-Point Tunneling Protocol.
Präferenzen
Eigenschaften
von Benutzerkonten wie beispielsweise Paßwort, Profil,
Stammverzeichnis, Einwahlskript.
Preemptives
Multitasking
Eine
Multitasking-Implementation, bei der eine Unterbrechungsroutine
im Kernel die Prozessorzeit zwischen den einzelnen Threads
aufteilt. Die Threads müssen Multitasking nicht unterstützen,
da der Mikroprozessor den Thread mit einer Unterbrechung versieht,
den Status speichert, die Thread Prioritäten anhand der
Algorithmen aktualisiert und die Steuerung an den Thread mit der
höchsten Priorität zur Ausführung weitergibt. Siehe auch Kernel,
Thread, Betriebssystem, Prozeß.
Presentation
Layer
Die
Schicht des OSI-Modells, die Informationen zwischen der Session
Layer und der Application Layer konvertiert und übersetzt. Siehe
auch OSI-Modell.
Priorität
Die
Bedeutungsebene, die einem Thread zugewiesen ist. In Kombination
mit anderen Faktoren legt die Priorität anhand eines
Zeitalgorithmus fest, wieviel Rechnerzeit einem Thread zugewiesen
wird.
Programm
Eine
Liste von Prozessorbefehlen, mit denen bestimmte Funktionen
ausgeführt werden. Ein Paket aus einem oder mehreren Programmen
sowie den zugehörigen Daten wird als Software bezeichnet. Siehe
auch Software, Prozeß, Mikroprozessor.
Protokoll
Ein
eingeführtes Kommunikationsverfahren, das von allen Partnern
verstanden wird. Protokolle bieten einen Kontext für die
lnterpretation von Informationen. ComputerProtokolle sind Regeln,
die von Kommunikationsgeräten und Software-Diensten für die
Formatierung von Daten genutzt werden, so daß alle Teilnehmer
sie verstehen können. Siehe auch Transportprotokoll.
Prozeß
Ein
laufendes Programm, das einen oder mehrere Threads enthält. Ein
Prozeß umschließt für die Treads den geschützten Speicher und
die Umgebung.
Prozessor
Eine
Schaltung, die automatisch Listen von logischen und
arithmetischen Operationen ausführt. Siehe auch Mikroprozessor.
PSTN
Siehe
Public Switched Telephone Network.
Public
Switched Telephone Network (PSTN)
Ein
globales Netzwerk von digitalen und analogen
Kommunikationsverbindungen, das ursprünglich für die weltweite
Sprachkommunikation entwickelt wurde, im Lauf der rasanten
Entwicklung der Computer aber schnell an die digitale Datenübertragung
angepaßt wurde. PSTN ist heute die Physical Layer des Internet,
mit der Wählverbindungen hergestellt werden können. Siehe auch Internet,
Modem, Physical Layer.